Übersetzung hoch im Kurs: Der Stein von Rosette

 

 

 

Durch den dreisprachigen Stein von Rosette konnten erstmals Hieroglyphen entziffert werden - nun steht er im British Museum in London und kann dort von Besuchern bewundert werden. Bei meiner Reise nach London war das natürlich ein Pflichttermin!

 

Dichtes Gedränge um den Stein

 

Der Stein, der im Jahr 1799 bei Napoleons Expedition in Ägypten gefunden wurde, ist die Hauptattraktion des Museums. Ich wünsche mir auch, dass so ein Gedränge um meine Übersetzungen entsteht!

 

Ein bedeutendes Fundstück

 

Unbestritten ist der Stein von besonderer Bedeutung: Die Inschrift ist in Hieroglyphen, demotischer und griechischer Schrift gemeißelt. Inhaltlich handelt es sich dabei um ein Priesterdekret, das zu Gunsten des ägyptischen Pharaos Ptolemäus V. erlassen wurde. Nach seiner Entdeckung in Rasid („Rosette“ auf Französisch) wurde er vom französischen Sprachwissenschaftler Champollion 1822 entziffert. Er lüftete das Geheimnis um die vergessene Schrift des alten Ägyptens und ebnete den Weg für die Ägyptologie.

 

Im regnerischen London ...

 

 

 

 

Ein geschichtsträchtiges Beispiel für die wichtige Rolle von Übersetzern und Übersetzerinnen, das uns Einblicke in die Geschichte einer längst vergangenen Kultur erlaubt. Dieser spannende und informative Museumsbesuch lässt das Übersetzerherz höher schlagen!